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Bier...

 

 

muss bei uns keiner trinken, aber - es ist nicht zu leugnen - viele trinken es manchmal. Daran ist nichts Schlechtes. Manche trinken auch viel. Das sollen die folgenden Informationen nicht fördern - ganz im Gegenteil: Wer bewusst trinkt, trinkt auch nicht zu viel. Bier ist nicht gleich Bier, der Kenner weiß es und genießt. (Horand)

 

Hopfen und Malz, Gott erhalt´s!

 

Das Bierbrauen

Beim Bierbrauen werden die Bierzutaten Wasser, Malz und Hopfen miteinander vermischt und teilweise durch den Stoffwechsel von Hefe biochemisch verändert, wobei mehrere Stufen durchlaufen werden:

Nachdem aus Getreide (in der Regel Gerste) Malz hergestellt wurde, wird dieses geschrotet. Der eigentliche Brauprozess beginnt mit dem Maischen. Dabei wird Wasser auf etwa 60 °C erwärmt, dann das geschrotete Malz hinzugefügt und die so entstandene Maische unter ständigem Rühren je nach Verfahren bis auf etwa 75 °C erhitzt (rein enzymatischer Abbau der Stärke) oder Teile der Maische gekocht (physikalische Verkleisterung der Stärke). Bei verschiedenen Rast-Temperaturen setzen Enzyme Stärke aus dem Malz in Malzzucker um. Mit einer Iodprobe wird anschließend festgestellt, ob die gelöste Stärke vollständig verzuckert ist. Daraufhin wird die Maische im Läuterbottich geläutert: Der Malztreber und die Würze (so heißt der flüssige, vergärbare Teil der Maische) werden voneinander getrennt. Durch Nachgüsse mit heißem Wasser wird die Würze aus dem Treber gespült und anschließend im Sudkessel mit Hopfen gekocht. Den folgenden Vorgang nennt der Brauer Ausschlagen. Dabei wird der Sud aus der Würzepfanne in einen Whirlpool oder durch einen Filter gepumpt, um das geronnene Eiweiß und andere Schwebstoffe von der Ausschlagwürze zu trennen. Zuletzt wird die nun Anstellwürze genannte Flüssigkeit in einem Kühler auf die optimale Gärtemperatur abgekühlt und je nach Biersorte die passende Hefekultur zugesetzt. Obergärige Hefesorten vergären bei Temperaturen zwischen 18 °C und 24 °C, untergärige bei 8 °C bis 14 °C. Bei der alkoholischen Gärung setzt die Hefe den in der Würze gelösten Zucker zu Ethanol und Kohlendioxid um, das zum Teil im fertigen Bier unter Druck als Kohlensäure gebunden bleibt. Nach der Hauptgärung, die etwa eine Woche dauert, muss das Jungbier noch etwa vier bis sechs Wochen nachgären und lagern. Das gereifte Bier wird in der Regel nochmals gefiltert und schließlich in Flaschen, Fässer oder Dosen abgefüllt.

(Quelle: de.wikipedia.org)

 
Die Klassifizierung der österreichischen Biere

  • Abzugsbier mit 9,0 bis 10,0 % Stammwürze,
  • Schankbier mit 10,0 bis 12,0 % Stammwürze,
  • Vollbier mit 12,0 bis 15,0 % Stammwürze, das meistgetrunkene Bier Österreichs (wie z. B. Pils, Lager- oder Märzenbier),
  • Spezialbier mit mindestens 13,0 % Stammwürze sowie
  • Starkbier mit mind. 16,0 % Stammwürze, meist mehr. Dieses Bier hat einen entsprechend hohen Alkoholgehalt (wie z. B. Bock-, Oster-, Pfingst-, Weihnachtsbiere, Porter).

(Quelle: de.wikipedia.org)

Na, dann: Einen gewaltigen Streifen allen Lesern!

 

Über eine revolutionäre Entwicklung wird in der Folge berichtet:
 

Der Bierbeutel ist da ! 

(Eigenbericht Horand) Gerade rechtzeitig vor der warmen Jahreszeit ist ein neues Produkt auf dem österreichischen Markt erschienen: der Bierbeutel. Was dem Teetrinker schon lange billig ist, darf für den Biertrinker nicht zu teuer sein!

Eigentlich ist es erstaunlich, dass diese umwälzende Erfindung erst jetzt erfolgt ist. Benötigt man doch zur Biererzeugung bekanntlich nur Wasser, Hopfen und Gerste (Reinheitsgebot!). Es ist also ganz einfach: Kaltes Wasser in ein Gefäß eigener Wahl, Bierbeutel (mit Hopfen und Gerste) hineinhängen, ziehen lassen! Von der Dauer des Ziehenlassens hängt dann natürlich der Alkoholgehalt ab.

Die Lebensqualität weiter Bevölkerungsgruppen wird durch den Bierbeutel ungemein gesteigert werde, das prophezeien jedenfalls führende Soziologen: Man denke nur an die in Österreich so häufig vorkommenden Wanderer! Bei der Rast an der kühlen Quelle, am klaren Gebirgsbach braucht man nur den leichten Plastikbecher aus dem Wanderrucksack nehmen, Wasser hinein, Bierbeutel versenkt - so macht Wandern Spaß!

Selbstverständlich wird auch unsere Verbindung die neue Erfindung nützen! Ist doch unsere Aktivitas unermüdlich unterwegs, um neue, volle Flaschen auf die Bude zu schleppen - natürlich bleibt dann keine Zeit, um die leeren auch wieder abzutransportieren, sodass auf der Bude schon beängstigender Platzmangel herrscht. Mit dem Bierbeutel wird das nun alles anders werden: Den leichten Bierbeutel bringt man von zu Hause mit, Wasser gibt es (noch) gratis auf der Bude. Die Entsorgung auch der Feststoffe, und nicht nur wie bisher der Flüssigkeit, kann in Zukunft über das WC erfolgen; nur zerreißen muss man den Bierbeutel, ist er doch größer als die bekannten Teebeutel.

Geschmacksunterschiede zu bestehenden, voluminösen Bieren bestehen nach Expertenaussagen keine, auch die Sortenvielfalt wird durch die Verbreitung des Bierbeutels nicht beeinträchtigt, haben doch schon alle großen Biererzeuger Lizenzen erworben.

Ein besonderer Vorteil soll nicht unerwähnt bleiben, er betrifft die Herstellung des bei uns so beliebten alkoholfreien Bieres. Da der Alkoholgehalt durch die Dauer des Ziehenlassens bestimmt wird, braucht man in alkoholfreies Bier überhaupt keinen Bierbeutel hängen; wenn man beim Trinken die Augen schließt, was für Genießer ja selbstverständlich sein sollte, stört auch die Farbe nicht.


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