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Das Kreuz der KÖMV Nibelungia St. Pölten
gespendet von vielen Bundesbrüdern, geschaffen 1998/99 von Friedrich Martin Seitz, Künstler in St. Pölten,
gesegnet anlässlich des 80. Stiftungsfestes 1999. "Aus dunklem Stein wächst ein unregelmäßiger Bogen, eine fragende, unbestimmte Gebärde. Daraus erhebt sich ein vierfach gestufter Schaft, welcher eine helle Lunula (einen kleinen Mond) trägt, gleichsam eine positive Antwort auf den Bogen des Sockels. Solche Formulierungen finden sich in der Musik, z.B. in Tschaikowskijs 5. Symphonie und in Schuberts großer C-Dur-Symphonie. In dieser Lunula ruht ein von sechs Cherubflügeln getragenes Viereck, überlagert von einem Dreieck, beides Symbole der immanenten und transzendenten Welt. Dem Dreieck eingesetzt sind die Verbindungsfarben blau-weiß-gold. An der Bronze sind bewusst Arbeitsspuren hinterlassen, da die Arbeit in jedweder Form das Grundelement menschlichen Daseins bildet. So zeigt dieses Kreuz eine Zusammenschau menschlichen Seins in diesseitiger und jenseitiger Dimension." (Erläuterung durch den Künstler Martin Seitz, geb. 1925 in St. Pölten, 1959-1964 Wiener Kunstschule, 1961-1964 Institut für sakrale Kunst, seit 1973 Präsident des St. Pöltner Künstlerbundes, verschiedene Ausstellungen und Auszeichnungen.) |
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